# hezarkhani-10x-paying-engineers-salespeople-2025-11-23

## Veille

Vergütung von Ingenieuren - Story Points - Erfolgsbasierte Bezahlung - 10x Engineers - Anreizausrichtung

## Titre Article

Paying Engineers like Salespeople: How Tenex Rebuilt the Incentive Stack for Modern Engineering

## Date

2025-11-23

## URL

https://www.youtube.com/live/cMSprbJ95jg?si=4HnxK8w1ELvSr4tz&t=26101

## Keywords

Vergütung von Ingenieuren, Story Points, Anreize, KI-Produktivität, Erfolgsbasierte Bezahlung, 10x Engineer, 10x Company, KI-Transformation

## Authors

Arman Hezarkhani (Co-founder, 10x)

## Ton

**Profil:** Provokant | Unternehmerisch | Radikal | Visionär

Arman Hezarkhani schlägt einen bewusst provokanten Ton an („Wir bezahlen Ingenieure wie Vertriebsmitarbeiter“). Er stellt den Status quo (Stundenlohn/Festgehalt) infrage, den er im KI-Zeitalter für obsolet hält. Sein Diskurs ist energiegeladen, illustriert mit Anekdoten (der „Höhlenmensch“, der Zeichen für Zeichen programmiert, im Gegensatz zu ihm selbst mit 45 Agenten). Er schlägt ein radikales, aber gut begründetes Modell vor, das darauf abzielt, Anreize mit reinem Output in Einklang zu bringen.

## Pense-betes

- **Das Problem der aktuellen Anreize**:
- Stundenbasiert: Kein Anreiz, schnell zu arbeiten (eher das Gegenteil).
- Projekt/Festpreis: Risiko für den Entwickler (schlechte Schätzung), daher Angebotsinflation.
- Gehalt + Bonus: „Stempeln beim Kommen und Gehen“, keine direkte Verbindung zu außergewöhnlicher Leistung.
- Beteiligung (Equity): Zu verwässert oder riskant, Entwickler bevorzugen oft Bargeld.
- **Auswirkung der KI**: KI wirkt wie ein x10-Verzerrungsspiegel. Sie macht exzellente Ingenieure unglaublich und schlechte noch nachlässiger. Sie ermöglicht eine zehnfache Produktivitätssteigerung, die vom Festgehalt nicht erfasst wird.
- **Das 10x-Modell**:
- **Bezahlung pro Story Point**: Ingenieure erhalten ein Grundgehalt, aber einen vierteljährlichen Bonus, der direkt anhand der Anzahl abgeschlossener und akzeptierter Story Points berechnet wird.
- **Getrennte Rollen**: Der „Strategist“ (technischer PM) definiert und scoped die Tickets (verhindert Inflation). Der Engineer führt aus.
- **Qualität**: Validierung durch den Strategist UND den Kunden. Ist es schlecht, wird es nicht bezahlt/akzeptiert.
- **Ergebnisse**: Fähigkeit, Elite-Talente anzuziehen (Ex-Gründer, NASA-Forscher), die entsprechend ihrer KI-gestützten Produktivität bezahlt werden möchten.
- **Beispiele**: Bildmoderation für Werbetafeln (96 % Genauigkeit in 2 Wochen), „Edge“-Videoanalyse für den Einzelhandel.

## RésuméDe400mots

Arman Hezarkhani, Mitgründer von 10x, präsentiert eine radikale These: Im Zeitalter der KI ist das traditionelle Vergütungsmodell für Ingenieure (Festgehalt oder Stundensatz) obsolet, weil es die durch moderne Tools ermöglichte exponentielle Produktivität nicht belohnt. Er beobachtet einen Bruch zwischen Ingenieuren, die KI umfassend einsetzen (und Dutzende von Agenten orchestrieren), und solchen, die noch immer „wie Höhlenmenschen“ Zeichen für Zeichen programmieren. Für ihn handelt es sich um ein Anreizproblem: Warum zehnmal schneller arbeiten, wenn man gleich bezahlt wird?

Die Lösung von 10x besteht darin, **Ingenieure wie Vertriebsmitarbeiter zu bezahlen**, das heißt leistungsbezogen, gekoppelt an den tatsächlichen Output. Konkret verwenden sie ein System, das auf **Story Points** basiert.
Der Workflow sieht wie folgt aus:
1.  Ein **Strategist** (eine eigenständige Rolle, vergütet nach Kundenzufriedenheit/NRR) definiert die Architektur und zerlegt das Projekt in Tickets, denen jeweils ein Punktwert zugewiesen wird.
2.  Der **Engineer** führt die Tickets aus.
3.  Sobald das Ticket vom Strategist und vom Kunden validiert wurde (doppelte Qualitätskontrolle), sind die Punkte verdient.
4.  Die Vergütung besteht aus einer Grundbasis und einem erheblichen variablen Anteil, der am Volumen der gelieferten Punkte bemessen wird.

Hezarkhani geht auf die naheliegende Kritik ein (Risiko sinkender Qualität, Punkteinflation) über die Rollenstruktur: Der Strategist wirkt als Gegengewicht zum Engineer bei Scoping und Validierung. Ihm zufolge zieht dieses Modell „10x Engineers“ an (ehemalige Gründer, erstklassige Forscher), die wissen, dass sie dank KI enorm viel produzieren können und einen Anteil am geschaffenen Wert erfassen möchten, statt auf einen hypothetischen Exit über Aktienoptionen zu warten. Er schließt daraus, dass KI Superkräfte verleiht, dass Mitarbeiter jedoch ohne ein darauf abgestimmtes Vergütungssystem keinen Grund haben, diese voll auszuschöpfen.

## GrapheDeConnaissance

- Arman Hezarkhani —a_créé→ 10x (ORGANISATION, 0.98)
- 10x —utilise→ Story Points (METHODOLOGIE, 0.95)
- modèle 10x —s_inspire_de→ rémunération commerciale (CONCEPT, 0.9)
- IA —permet→ amplification écart de productivité ingénieurs (CONCEPT, 0.92)
- Stratège —mesure→ travail ingénieur (CONCEPT, 0.88)
- salaire fixe —s_oppose_à→ productivité augmentée par IA (CONCEPT, 0.9)
- modèle 10x —permet→ attraction de talents élite (CONCEPT, 0.85)
- Arman Hezarkhani —affirme_que→ les incitations traditionnelles sont obsolètes (AFFIRMATION, 0.92)
- Stratège —réduit→ Story Points (CONCEPT, 0.85)
- 10x engineers —utilise→ agents IA multiples (TECHNOLOGIE, 0.8)

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Canonical: https://www.thekb.eu/de/fiches/hezarkhani-10x-paying-engineers-salespeople-2025-11-23/
