# sfeir-sdlc-ia-cycle-11-phases-2026-06-16

## Veille

SFEIR-Artikel (auf Französisch), das einen **KI-gesteuerten SDLC in 11 Phasen (0 bis 10)** formalisiert und argumentiert, dass sich die Branche darauf zubewegt. Ausgangsbeobachtung: 2025 fügten Organisationen KI-Tools hinzu, ohne ihr Betriebsmodell zu transformieren — was ein Paradox erzeugt: « alles ändert sich… und nichts ändert sich » (die Ausführungsgeschwindigkeit vervielfacht sich ohne proportionalen Gewinn). Die eigentliche Antwort liegt nicht in der Wahl der Tools, sondern in der **Neugestaltung des Zyklus** für die maschinelle Ausführung. Der SFEIR-Zyklus stützt sich auf **drei unveränderliche menschliche Gates** (Define, Plan, Ship), automatische Phasen dazwischen sowie **zwei Kapitalisierungsmomente** (Compound-1 vor der Bereitstellung, Compound-2 in Produktion), die Lehren in wiederverwendbare Regeln umwandeln. Drei Prinzipien: **KI führt aus** (vollständige Artefakte + Ausführungsnachweis, ohne den eigenen Angaben des Agenten je zu vertrauen), der **Mensch behält die Kontrolle über die Absicht**, das **System lernt kumulativ**. Gemessene Ergebnisse (Neugestaltung 6 Monate→1 Tag, **−30 % der Iterationen** nach zehn Zyklen) sowie eine behauptete Konvergenz mit ADLC, Google und DORA 2025.

## Titre Article

Un SDLC piloté par l'IA : le cycle SFEIR à 11 phases (et pourquoi l'industrie y converge)

## Date

2026-06-16

## URL

https://www.sfeir.com/articles/sdlc-ai/

## Keywords

SDLC, Entwicklungszyklus, KI, Agenten, Betriebsmodell, menschliche Gates, Gates, Define, Plan, Ship, Ausführungsnachweis, Kapitalisierung, Compounding, Compound, wiederverwendbare Regeln, ADLC, DORA 2025, Verstärker, vibe coding, Agentic Engineering, Zertifizierbarkeit, DO-178C, EN 50128, Spezifikation, Validierung, SFEIR

## Authors

SFEIR

## Ton

Profil: ein tiefgehender Artikel eines Beratungsunternehmens/einer ESN (SFEIR), aus einer angenommenen institutionellen « Wir »-Perspektive, in einem doktrinären und strukturierenden Register auf Französisch, mit hohem technischem Niveau, gestützt auf externe Referenzen (ADLC, Google, DORA, Salesforce) und quantifizierte interne Ergebnisse, gerichtet an IT-Führungskräfte, CIOs, Architekten, Engineering Leads und Transformationsentscheider. Der Ton ist der eines **methodologischen Manifests**: Er stellt eine These auf (« das Problem ist nicht das Tool, sondern das Betriebsmodell »), entfaltet ein nummeriertes Framework (11 Phasen) und verankert es in einer branchenweiten Konvergenz, die als unabhängige Validierung dargestellt wird (« drei unabhängige Entdeckungen »). Die Rhetorik verbindet **Beweisautorität** (Neugestaltung 6 Monate→1 Tag, −30 % der Iterationen, Kosten ~10 €/h, Ziel von 850 augmentierten Consultants) mit **kalibrierter Vorsicht** (explizite Anwendungsgrenzen: noch nicht für uneingeschränktes neuartiges Design, noch nicht für sicherheitskritische Systeme in Erwartung von Standards). Eine durchgehende **Gedächtnis**-Metapher: « das System erinnert sich, die Leistung verbessert sich durch Konstruktion, nicht durch Magie ». Der Artikel fügt sich in die redaktionelle Linie der Gruppe ein (die WeNvision-Doktrin « alles ändert sich… und nichts ändert sich ») und präsentiert sich als erster Teil einer siebenteiligen Serie.

## Pense-betes

- **Ausgangsbeobachtung**: 2025 haben Organisationen **KI-Tools hinzugefügt, ohne ihr Betriebsmodell zu transformieren** → Paradox von « **alles ändert sich… und nichts ändert sich** »: Die Ausführungsgeschwindigkeit vervielfacht sich ohne proportionalen Gewinn. Die eigentliche Herausforderung = **Neugestaltung des SDLC**, nicht die Wahl der Tools.
- **Der SFEIR-Zyklus in 11 Phasen (0→10)**:
- **0 Setup** — Stack-Erkennung, Initialisierung des Projektgedächtnisses
- **1 Define** — Produktspezifikation (**menschliches Gate**)
- **2 Plan** — Architekturentscheidung (**menschliches Gate**)
- **3 Build** — vom Agenten ausgeführte Entwicklung
- **4 Verify** — automatisierte Tests mit Coverage-Messung
- **5 Review** — **vier parallele Audits** (Code, Sicherheit, Tests, Performance)
- **6 Compound-1** — Erfassung **statischer Erkenntnisse** (vor der Bereitstellung)
- **7 Ship** — Produktionsabnahme (**menschliches Gate**)
- **8 Ops** — Monitoring und Rollback
- **9 Compound-2** — Erfassung von **Erkenntnissen aus dem Laufzeitbetrieb** (Produktion)
- **10 Deprecation** — Ablösung von Code und Kapitalisierung
- **Drei unveränderliche menschliche Gates**: **Define, Plan, Ship**. Alle übrigen Phasen laufen automatisch ab.
- **Zwei Kapitalisierungsmomente**: **Compound-1** und **Compound-2** wandeln Erkenntnisse in wiederverwendbare Regeln/Standards um, die in die nachfolgenden Zyklen einfließen.
- **Drei Betriebsprinzipien**: (1) **KI führt aus, sie unterstützt nicht** — vollständige Artefakte (Code, Tests, Dokumentation) über ganze Phasen hinweg, niemals bloße Vorschläge; **Ausführungsnachweis (Proof of Execution)** zur Erfassung der tatsächlichen Ergebnisse, das System **vertraut niemals den eigenen Angaben des Agenten**; (2) **der Mensch behält die Kontrolle über die Absicht** (die 3 Gates) — der Mensch entscheidet, was gebaut wird, die Maschine optimiert die Ausführung; (3) **das System lernt kumulativ** (Compounding).
- **Gemessene SFEIR-Ergebnisse**: Neugestaltung der Unternehmenswebsite **6 Monate → 1 Tag**; **−30 % der Korrekturiterationen** nach zehn Zyklen (Beweis, dass sich die Kapitalisierung kumulativ verstärkt); Reviews aus **4+ parallelen Blickwinkeln**; Augmentierungskosten **~10 €/Stunde**. Die Schlüsselformel: Ein zweimal gemeldeter Bug wird im nächsten Zyklus zu einer automatisierten Regel.
- **Skalierungsziel**: **850 vollständig KI-augmentierte Consultants bis Ende 2026**.
- **Behauptete branchenweite Konvergenz** (drei unabhängige Entdeckungen): **ADLC** (8 Phasen, 2 Gates — *« die Absicht wird genau zweimal überprüft »*) ; **Google** (*The New SDLC With Vibe Coding* — die Leistung des Entwicklers verlagert sich vom Code hin zum *« System, das den Code produziert »*, **41 %** KI-generierter Code, **85 %** der Entwickler nutzen Agenten) ; **DORA 2025** = KI als **« Verstärker »** von Stärken und Dysfunktionen.
- **Anwendungsgrenzen** — **geeignet**: explizite Geschäftskontexte (Back-Offices, APIs, Modernisierung), umfangreiche repetitive Arbeiten (Tests, Migrationen, Dokumentation), **automatisch verifizierbare** Ergebnisse; **noch nicht geeignet**: uneingeschränktes neuartiges Design (KI exploriert, entscheidet nicht über die Absicht), **sicherheitskritische** Systeme in Erwartung von Standards (DO-178C, EN 50128), ungovernte Datenumgebungen.
- **Empfohlener Ausgangspunkt**: nicht der Kauf von Tools, sondern (1) ein **strenges Spezifikations-Gate**, (2) eine **Proof-of-Execution-Disziplin** für alle Ergebnisse, (3) **Kontext und Nachweis standardisieren, Tooling optimieren** → verlagert den Engpass vom Schreiben des Codes hin zur Spezifikation und Validierung (menschliche Stärken).
- **Angekündigte Serie**: sieben kommende Teile (autonome Ausführung unter Nachweis, vorgelagerte Define/Plan-Phasen, Kapitalisierungsmechanik, nachgelagerte Ship/Run/Deprecation-Phasen, Grenzen der Zertifizierbarkeit, CapEx-Ökonomie, Validierung der ADLC-Konvergenz).
- **Verwandtes**: erweitert die WeNvision/Rafal-Doktrin (« alles ändert sich… und nichts ändert sich », « je schneller die Ausführung, desto strenger muss der Rahmen sein »), überschneidet sich direkt mit Williams' **ADLC**-Serie (Gates, *Tests = Spezifikation*), Atlassians **KI-nativem SDLC** (Wirkungsmessung), dem **Augment/Hingel**-Leitfaden (6 Schritte, zirkuläre Validierung) und dem **Google/Osmani**-Whitepaper.

## RésuméDe400mots

Dieser SFEIR-Artikel formalisiert einen KI-gesteuerten Softwareentwicklungszyklus in **elf Phasen (0 bis 10)** und argumentiert, dass sich die Branche auf ein solches Modell zubewegt. Ausgangspunkt ist eine Diagnose: 2025 setzten Organisationen KI-Tools ein, ohne ihr Betriebsmodell zu transformieren, was ein Paradox erzeugte, das in dem Satz « alles ändert sich… und nichts ändert sich » zusammengefasst wird — die Ausführungsgeschwindigkeit vervielfacht sich ohne proportionalen Gewinn. Die eigentliche Herausforderung besteht daher nicht darin, die richtigen Tools zu wählen, sondern den Software-Lebenszyklus selbst für die maschinengeführte Ausführung **neu zu denken**.

Der SFEIR-Zyklus verkettet: **0 Setup** (Stack-Erkennung, Projektgedächtnis), **1 Define** (Spezifikation — menschliches Gate), **2 Plan** (Architekturentscheidung — menschliches Gate), **3 Build** (Entwicklung durch den Agenten), **4 Verify** (automatisierte Tests und Coverage), **5 Review** (vier parallele Audits: Code, Sicherheit, Tests, Performance), **6 Compound-1** (Erfassung von Erkenntnissen vor der Bereitstellung), **7 Ship** (Produktionsabnahme — menschliches Gate), **8 Ops** (Monitoring und Rollback), **9 Compound-2** (Erkenntnisse aus dem Betrieb) und **10 Deprecation** (Ablösung und Kapitalisierung). Drei **unveränderliche menschliche Gates** — Define, Plan, Ship — rahmen eine Reihe ansonsten automatischer Phasen ein; zwei **Kapitalisierungsmomente** (Compound-1 und Compound-2) wandeln Erkenntnisse in wiederverwendbare Regeln um, die in die nachfolgenden Zyklen einfließen.

Drei Prinzipien strukturieren den Ansatz. Erstens: **KI führt aus, sie unterstützt nicht** — Agenten produzieren vollständige Artefakte (Code, Tests, Dokumentation) über ganze Phasen hinweg, und eine **Proof-of-Execution**-Disziplin erfasst die tatsächlichen Ergebnisse — das System vertraut niemals den eigenen Angaben des Agenten. Zweitens: **der Mensch behält über die drei Gates die Kontrolle über die Absicht** — er entscheidet, was gebaut wird, die Maschine optimiert die Ausführung. Drittens: **das System lernt kumulativ**, wobei jeder Zyklus den nächsten bereichert.

Die angeführten Ergebnisse stützen diese These: eine Website-Neugestaltung, die von sechs Monaten auf einen Tag verkürzt wurde, **−30 % der Korrekturiterationen nach zehn Zyklen** (ein zweimal gemeldeter Bug wird zu einer automatisierten Regel), Reviews aus vier parallelen Blickwinkeln, Augmentierungskosten von rund 10 €/Stunde und ein Ziel von 850 vollständig KI-augmentierten Consultants bis Ende 2026.

Der Artikel behauptet eine **branchenweite Konvergenz** mit dem ADLC (zwei Gates, « die Absicht wird genau zweimal überprüft »), Googles Whitepaper zum neuen SDLC (41 % KI-generierter Code, 85 % der Entwickler nutzen Agenten) und DORA 2025 (KI als « Verstärker »). Abschließend grenzt er geeignete Einsatzbereiche (Back-Offices, APIs, Migrationen, automatisch verifizierbare Ergebnisse) von ungeeigneten (uneingeschränktes neuartiges Design, sicherheitskritische Systeme in Erwartung von Standards, ungovernte Datenumgebungen) ab und empfiehlt, mit einem strengen Spezifikations-Gate und Ausführungsnachweis zu beginnen. Erster Teil einer siebenteiligen Serie.

## GrapheDeConnaissance

- SFEIR —publie→ Un SDLC piloté par l'IA : le cycle SFEIR à 11 phases (DOCUMENT, 0.97)
- SFEIR —a_créé→ cycle SFEIR à 11 phases (METHODOLOGIE, 0.95)
- cycle SFEIR à 11 phases —est_variante_de→ SDLC (METHODOLOGIE, 0.92)
- cycle SFEIR à 11 phases —utilise→ portes humaines (CONCEPT, 0.93)
- cycle SFEIR à 11 phases —utilise→ deux moments de capitalisation (Compound-1, Compound-2) (CONCEPT, 0.92)
- preuve d'exécution —réduit→ la confiance accordée aux déclarations de l'agent (CONCEPT, 0.9)
- SFEIR —affirme_que→ l'IA exécute des phases entières, elle n'assiste pas (AFFIRMATION, 0.9)
- capitalisation cumulative —mesure→ −30 % d'itérations de correction après dix cycles (MESURE, 0.9)
- cycle SFEIR à 11 phases —améliore→ délai de refonte (6 mois → 1 jour) (MESURE, 0.86)
- SFEIR —prédit→ 850 consultants entièrement augmentés à l'IA d'ici fin 2026 (AFFIRMATION, 0.85)
- cycle SFEIR à 11 phases —converge_avec→ ADLC (METHODOLOGIE, 0.9)
- cycle SFEIR à 11 phases —converge_avec→ The New SDLC With Vibe Coding (DOCUMENT, 0.88)
- DORA 2025 —affirme_que→ l'IA est un amplificateur des forces et dysfonctionnements organisationnels (AFFIRMATION, 0.88)
- cycle SFEIR à 11 phases —s_applique_à→ back-offices, API, modernisation et travail répétitif vérifiable (CONCEPT, 0.86)
- cycle SFEIR à 11 phases —s_oppose_à→ usage en systèmes safety-critical sans normes (DO-178C, EN 50128) (CONCEPT, 0.84)
- SFEIR —recommande→ démarrer par une porte de spécification et la preuve d'exécution, pas par l'achat d'outils (AFFIRMATION, 0.88)

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Canonical: https://www.thekb.eu/de/fiches/sfeir-sdlc-ia-cycle-11-phases-2026-06-16/
