Einführungsseite der Agent Client Protocol-Spezifikation, abgerufen am 2. August 2026. Ein lebendes Artefakt ohne Veröffentlichungsdatum: Die Fiche ist nach ihrem Beobachtungszeitpunkt datiert.

Das Problem. « AI coding agents and editors are tightly coupled but interoperability isn't the default. » Jeder Editor muss für jeden Agenten, den er unterstützen will, eine eigene Integration bauen, und jeder Agent muss die spezifischen APIs jedes Editors implementieren. Daraus folgen drei unterschiedliche Kosten: Integrationsaufwand (jede Agent-Editor-Kombination erfordert spezifische Arbeit), eingeschränkte Kompatibilität (ein Agent erreicht nur einen Bruchteil der Editoren) und Developer-Lock-in« choosing an agent often means accepting their available interfaces ».

The Agent Client Protocol (ACP) standardizes communication between code editors/IDEs and coding agents and is suitable for both local and remote scenarios.

**Projet Agent Client Protocol** — spécification collective , agentclientprotocol.com

Die Lösung. ACP standardisiert die Agent-Editor-Kommunikation « similar to how the Language Server Protocol (LSP) standardized language server integration ». Der Nutzen ist gegenseitig und hält das Ökosystem zusammen: Ein Agent, der ACP implementiert, funktioniert mit jedem kompatiblen Editor; ein Editor, der ACP unterstützt, erhält Zugang zum gesamten ACP-Agenten-Ökosystem. « This decoupling allows both sides to innovate independently. »

Die Architektur. ACP geht davon aus, dass sich der Nutzer primär in seinem Editor befindet und dort für eine bestimmte Aufgabe auf einen Agenten zugreift. Zwei Deployment-Modi: Lokale Agenten laufen als Subprozess des Editors und kommunizieren über JSON-RPC auf stdio; Remote-Agenten, in der Cloud oder auf separater Infrastruktur gehostet, kommunizieren über HTTP oder WebSocket — die Unterstützung wird als « a work in progress » deklariert, mit aktiver Zusammenarbeit mit agentischen Plattformen. Der zweite Modus wird in der sekundären Berichterstattung regelmäßig ausgelassen, obwohl er die unternehmerische Ausrichtung des Protokolls vorzeichnet.

Die Verbindung zu MCP ist enger als eine architektonische Komplementarität: ACP « re-uses the JSON representations used in MCP where possible » und ergänzt gleichzeitig Typen, die spezifisch für die UX des agentischen Codings sind — die Diff-Anzeige wird als Beispiel genannt. Das Standardformat für lesbaren Text ist Markdown, gewählt genau deshalb, damit der Editor nicht zum Rendern von HTML gezwungen ist.

Zwei Beobachtungen zur Quelle selbst. Die Navigation zeigt v1 (Latest) und v2 (Draft) — nicht die „ACP 1.2“, die andernorts kursiert. Und sie verlinkt Zed Industries und JetBrains auf derselben Ebene, neben einer ACP Registry, RFDs, einem Community-Bereich, Publications, Updates und einer Brand-Seite: die Struktur eines gemeinschaftlich geführten Projekts mit einem Prozess. Offizielle Bibliotheken in Kotlin, Java, Python, Rust und TypeScript.