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Ethan Mollick
Ethan Mollick — Person. Zugehörigkeit: Wharton School / One Useful Thing · Auszeichnung: TIME 100 Most Influential People in AI 2024 · Unabhängigkeit: Nimmt keine Finanzierung von KI-Unternehmen an · Werk: Co-Intelligence (Buch) · Rolle: Assistenzprofessor, Wharton School · Rolle: Professor an der Wharton School, Mitautor von „The Cybernetic Teammate“; verknüpft das P&G-Experiment mit OpenAI-Nutzungsdaten
Ethan Mollick lehrt an der Wharton School, schreibt One Useful Thing, wurde 2024 in die TIME 100 Most Influential People in AI aufgenommen und nimmt keine Finanzierung von KI-Unternehmen an. Seine Studie mit der Boston Consulting Group ließ 758 Berater reale Aufgaben bearbeiten: 12.2% mehr erledigte Aufgaben, 25.1% schneller, 40% höhere Qualität. Bei Aufgaben außerhalb dessen, was er die zerklüftete Grenze nannte, erzielte die KI-unterstützte Gruppe eine Genauigkeit von 60-70% gegenüber 84% bei nicht unterstützten Menschen. Beide Hälften dieses Ergebnisses ziehen sich durch alles, was er seither veröffentlicht hat.
Das wiederkehrende Argument lautet, dass individuelle Gewinne nicht zu organisatorischen Gewinnen werden. Er beziffert den Anteil der Mitarbeiter, die mit KI experimentieren, auf 70% gegenüber nur 20% regelmäßigen Nutzern, sowie eine dauerhafte Akzeptanz von rund 40% bei Bottom-up-Ansätzen gegenüber etwa 15% bei verordneter Einführung, begleitet von Umgehungsverhalten. Seine Antwort ist das Leader-Lab-Crowd-Framework und die These „HR is R&D now", wobei das KI-Labor in der Personalabteilung und im operativen Geschäft angesiedelt ist. Im März 2026 fand er immer noch Unternehmen vor, in denen IT und Rechtsabteilung KI rundweg blockierten, und führte die Kluft zwischen ihnen und ihren Wettbewerbern darauf zurück, ob eine ranghohe Führungskraft bereit war, das Risiko zu tragen.
Im Februar 2026 wandte er Organisationstheorie auf agentische Systeme an: Kontrollspannen, Grenzobjekte, Kopplung. Ein Orchestrator kann nicht hundert Sub-Agenten beaufsichtigen. Am 31 August 2026 schlug er gemeinsam mit Lilach Mollick die Twilight Factory vor, in der ein vermittelnder Agent entscheidet, wann Menschen bei Freigabe, Fachwissen, Varianz und Interesse hinzugezogen werden. Die Automatisierung der interessanten Entscheidungen, so sein Argument, nimmt Praktikern das Urteilsvermögen, das später von ihnen verlangt werden wird.
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- Wharton School / One Useful Thing
- Auszeichnung
- TIME 100 Most Influential People in AI 2024
- Unabhängigkeit
- Nimmt keine Finanzierung von KI-Unternehmen an
- Werk
- Co-Intelligence (Buch)
- Rolle
- Assistenzprofessor, Wharton School
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- Professor an der Wharton School, Mitautor von „The Cybernetic Teammate“; verknüpft das P&G-Experiment mit OpenAI-Nutzungsdaten
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